NEU: Fahrsimulator

Unser Fahrsimulator wurde mit einer neuen ausgeklügelten Software ausrüstet, die nicht nur die Grundlagen des Fahrens, sondern auch weiterführendes Wissen vermittelt. Beides wird am Steuer des Simulators mit praktischen Erfahrungen verknüpft. Dabei steht die individuelle Förderung jedes einzelnen Fahrschülers im Vordergrund. Damit dies gelingt, ist der Simulator mit einem speziellen Chipkartensystem ausgestattet.

Jeder Schüler erhält zu Beginn seiner Ausbildung eine personalisierte Chipkarte, die ihn während der gesamten Ausbildungszeit begleitet und ihm die autonome Bedienung des Simulators erlaubt. Hat sich der Auszubildende mit seiner Karte am Simulator angemeldet, wird er automatisch durch die vielfältigen Sequenzen der virtuellen Ausbildung geführt.

Jedes Szenario, das der Fahranfänger am Steuer des Simulators absolviert, wird auf der Chipkarte gespeichert .Im Anschluss an die Sitzung analysiert ein Fehlererkennungssystem die Fahrt im Detail und gibt eine Bewertung aus. Der Schüler erhält neben einer detaillierten Fahrtenanalyse für jedes absolvierte Szenario einen Performance-Wert, den er durch Wiederholung der Lektionen verbessern kann. Mithilfe der Replay-Funktion kann jede Fahrsequenz zudem noch einmal aufgerufen und analysiert werden. Der Auszubildende kann damit jederzeit seinen Ausbildungsfortschritt nachvollziehen, an bereits gemeisterte Szenarien anknüpfen oder einzelne Sequenzen wiederholen. Der Score-Wert macht es möglich, sich in seinen Leistungen mit Freunden zu vergleichen und spornt an, knifflige Situationen wiederholt zu üben, bis die richtige Reaktion verinnerlicht wurde. Der Smart Drive bereitet den Schüler damit nicht nur optimal auf die ersten Fahrstunden im Fahrschulfahrzeug vor, er liefert ihm auch eine Qualität der Ausbildung, die Theorie und Praxis in der herkömmlichen Weise allein nicht bieten können.

Grundlagen und Fahrfreude vermitteln

Das Simulator macht die Schüler mit dem Basiswissen des Autofahrens vertraut. Am Steuer des Simulators geht das korrekte Bedienen von Blinker, Pedalen, Lenkrad und Gangschaltung schließlich ganz ohne Stress in Fleisch und Blut über. Die risikofreien Lektionen im Fahrsimulator bereiten den Auszubildenden optimal auf die Herausforderungen im Straßenverkehr vor und nehmen ihm die Angst vor der ersten Praxisstunde.

Ob auf der Landstraße oder in der Stadt: Die Fahrstunden im Drive-Zone garantieren Lerneffekte in angenehm entspannter Atmosphäre. Am Steuer des Simulators können alltägliche Situationen wie das Beachten der Vorfahrtsregeln, das Anfahren am Berg oder das vorausschauende Fahren im Allgemeinen trainiert und verinnerlicht werden. Des weiteren leistet der Simulator das, was in der Realität kaum trainiert werden kann: Er konfrontiert den Schüler gezielt mit kritischen Verkehrssituationen und sensibilisiert ihn bestmöglich für etwaige Gefahren im Straßenverkehr.

Die einzelnen Sequenzen des Simulators umfassen Inhalte aus den Bereichen Grundstufe, Aufbaustufe und Leistungsstufe. Die Lektionen werden von einem virtuellen Fahrlehrer moderiert, der die Schüler automatisch durch die verschiedenen Szenarien führt. Jedes Szenario umfasst eine Dauer von drei bis fünf Minuten.

Dank des integrierten Head Tracking-Systems, das die jeweilige Kopfposition des Fahrers erfasst, kann die Blickrichtung des Auszubildenden nachverfolgt werden, sodass auch die Blickschulung gewährleistet wird.

Szenarien:

  • Bedienelemente
    Der Fahrer macht sich Vertraut mit der grundlegenden Ausrüstung eines Fahrzeugs (Sitzeinstellung, Rückspiegel, Sicherheitsgurt, Gangschaltung, Pedalerie)
  • Einkuppeln
    Der Fahrschüler lernt das Einkuppeln. Die Aufgabe besteht darin, mehrfach anzufahren und wieder anzuhalten.
  • Schalten
    Der Fahrschüler übt, den Wagen korrekt zu beschleunigen und ökonomisch richtig hoch- und wieder herunterzuschalten.
  • Anfahren
    Dies ist eine „Stop-and-Go“ Übung auf der Ebene.
  • Spurhalten
    Der Schüler soll lernen, die Blickweite und Blickrichtung auf der Landstraße richtig zu wählen.
  • Blinken und Abbiegen
    Das Abbiegen und das Setzen des Blinkers werden eingeübt.
  • Ampelkreuzungen
    Der Schüler überfährt mehrere Ampelkreuzungen. Diese einfache Übung soll auch dazu dienen, das Einkuppeln, Anfahren und Schalten weiter zu vertiefen.
  • Geschwindigkeit
    Dem Schüler wird ein Gefühl für die korrekte Geschwindigkeit vermittelt.
  • Anfahren am Berg
    Der Fahrer steht im Stau an einem Berg und muss immer wieder abbremsen und anfahren.
  • Verhalten bei Bussen
    Das korrekte Verhalten bei Bussen wird trainiert.
  • Vorfahrt
    Der Schüler überfährt mehrere Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtsituationen.
  • Gleichberechtigte Straßen
    Der Schüler überfährt mehrere Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtsituationen.
  • „Stop“-Schild
    Der Schüler fährt über mehrere Kreuzungen mit „Stop“-Schild und soll das entsprechende Verhalten erlernen.
  • Ampelkreuzung mit Fußgängern
    In städtischem Umfeld mit Verkehr überfährt der Fahrer mehrere mit Ampeln geregelte Kreuzungen. In jedem Fall muss er abbiegen und die nach der Kreuzung querenden Fußgänger beachten.
  • Vorfahrtsregelung
    Eine Übung der Verkehrsregeln zur Geschwindigkeitsbegrenzung und zur Vorfahrtsregelung vertieft werden.
  • Abstand halten
    Der Schüler übt, den richtigen Abstand zu seinem Vordermann einzuhalten.
  • Überholen
    Der Fahrschüler lernt das Überholen langsamer Verkehrsteilnehmer.
  • Lücken-Akzeptanz
    Es herrscht dichter Verkehr. In verschiedenen Abbiegesituationen muss der Fahrer eine passende Lücke abwarten, um sich in den Verkehr einzureihen.
  • Autobahn
    Der Fahrer trainiert das Auffahren, Abfahren, Überholen, Abstandhalten, die Wahl der Geschwindigkeit und der Fahrspur.
  • Seitlicher Sicherheitsabstand
    Der Fahrer lernt den korrekten Abstand zu Bussen, Radfahrern, Fußgängern und parkenden Fahrzeugen zu halten.

und vielen mehr.

Gefahrensensibilisierung

Unverhofft kommt oft

Dieses Softwaremodul wartet mit einer Vielzahl von kritischen Verkehrssituationen auf. Der Fahrer lernt die Straße zu „lesen“ und somit potentielle Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Es werden verschiedene Witterungsverhältnisse sowie Umgebungen unterstützt. Die Szenarien haben, je nach Fachweise, eine ungefähre Dauer von 3-5 Minuten).

Zu den Szenarien, die gemeistert werden müssen, zählen unter anderem Wildwechsel, Einfädelvorgänge, Fußgänger auf der Fahrbahn und das unterschiedlichste Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Auch simulierte Fahrten auf nasser Fahrbahn, im Nebel, bei Schnee oder Dunkelheit führen dem Schüler auf anschauliche Weise vor Augen, welche Gefahren bei diesen Wetterlagen drohen und wie er sich verhalten muss, um Unfälle zu vermeiden.

Das Gerät kann auch mit einem optional erhätlichen Smartphone gekoppelt werden. Die Gefahren durch Ablenkungen bei Handy-Nutzung während des Autofahrens können so anschaulich dargestellt werden.

Kern Fahrschule

Gottfried Kern
Neuhauser Str. 82, 52146 Würselen

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